Urban Acoustic Tribes

von Florian

29. und 30. Mai 2015, Galerie Patrick Ebensperger

Plantagenstraße 30, 13347 Berlin

 

Fotos online: (1) https://www.facebook.com/media/set/?set=a.850203255015741.1073741841.723406801028721&type=1;

(2) https://www.facebook.com/galeriepatrickebensperger

 

 

Programm:

 

I — Konzert mit Video

Freitag, 29. Mai 2015, 20:00

 

John Zorn (*1953) The Dead Man 13 specimen for string quartet [1990] 15’

Morton Feldman (1926-1987) Structures [1951] 6’30’’

Giacinto Maria Scelsi (1905-1988) 3. Streichquartett [1963] 20’

Orm Finnendahl (*1963) Fälschung für Streichquartett, Ghettoblaster, Laptopspieler (optional) und Live-Elektronik [2003] 14’

Oğuz Büyükberber (*1970) Don’t Faint (Spielanweisung für ein Video mit Streichquartett) 15-20’ (UA)

 

Kairos Quartett: Simone Heilgendorff, Claudius von Wrochem, Stefan Häussler, Wolfgang Bender

www.kairosquartett.de

 

 

II — Performance, Lecture und Panel

Sonnabend, 30. Mai 2015 ab 16:00 Uhr

 

16:00 VIDEOLECTURE Cornelia Lund, Zwischen tribal und global — Performance im zeitgenössischen afrikanischen Musikvideo

17:00 PERFORMANCE Gilles Aubry zur Paul-Bowles-Sammlung traditioneller marokkanischer Musik

18:00 DOKUMENTATION/LECTURE Camille Blake: Der Gnawa Workshop Marrakesch 2014

im Anschluss (ca. 19:00) KÜNSTLERGESPRÄCH/JOUR FIXE mit Elke Moltrecht, Gilles Aubry, Camille Blake, Kairos Quartett

Paneldiskussion: Neue Musik als transkultureller Raum. Tradition und Übertragung von europäischer und arabischer Musik

 

Wie positioniert sich Afrika gegenwärtig? Zahlreiche Stimmen aus verschiedenen afrikanischen Ländern etablieren ein neues (Selbst-)Bild. Eines, das traditionelle, tribalistische Elemente selbstbewusst und ironisch aufgreift und mit globalen Elementen verbindet. Mit großer Reichweite geschieht dies vor allem in Musik und Mode, die im Medium Musikvideo miteinander verknüpft werden. Was dabei aufscheint, ist ein Afrika, das sich nicht für peripher hält, sondern sich durchaus als Zentrum begreift.
u. a. „Fatty Boom Boom“ / Die Antwoord: www.youtube.com/watch?v=AIXUgtNC4Kc

Dr. Cornelia Lund ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin. Seit 2004 leitet sie zusammen mit Holger Lund die Medienkunst- und -designplattform fluctuating images e. V. (Berlin).
Sie ist zudem Kuratorin zahlreicher Screenings und Ausstellungen sowie Ko-Herausgeberin von Audio.Visual - On Visual Music and Related Media (2009) und Design der Zukunft (2014). Aktuell ist sie Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt zum Dokumentarfilm an der Universität Hamburg.
www.fluctuating-images.de

 

Gilles Aubry, Komponist und Klangkünstler, präsentiert seine für die Marrakesch Biennale 2014 entstandene Arbeit “and who sees the mystery”, die er gemeinsam mit dem Performancekünstler Zouhier Atbane während eines Aufenthalts in Tafraout kreierte: einem Dorf, in dem Paul Bowles Ahouache–Musik aus dem Jahr 1959 aufzeichnete.  In Zusammenarbeit mit Mitgliedern des lokalen Musikensembles und anderen Bewohnern präsentieren die Künstler eine performative Interpretation der Rückkehr dieser Aufnahmen zu ihrem ursprünglichen Ort, einschließlich einer Dokumentation von Diskussionen, Hör- Stunden und Proben.  Aubry recherchiert aktuell Bowles Nachlass im Rahmen eines phd-Programms Camille Blake, Fotografin und Künstlerin dokumentierte den Gnawa Workshop in Marrakesch 2014. An dem Workshop mit den legendären Gnwa Musikern Maalam Kouvou und El Maallem Mahmoud Guinis nahmen westeuropäische Musiker wie James Holden, Biosphere und Vessel teil. Die gemeinsamen Sessions wurden aufgenommen und live via online TV gesendet. 

 

tl_files/downloads/Film_Trailer/flyer-wackernagel-vorderseite-s.jpg

 

Programmleitung: Bettina Wackernagel und Markus Bongartz

 

Eintrittspreise: Konzert 29.5. — 12,00 / erm. 8,00 Euro; Performance / Lectures 30.5. — Eintritt frei.

Mitglieder der bgmn erhalten Karten zum ermäßigten Preis.

Kartenresevierung: bgnm (per E-Mail) und Galerie Patrick Ebensperger (telefonisch).

www.ebensperger.net

 

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1619073371640047/

 

gefördert aus Mitteln des Logo Bezirkskulturfonds Mitte

< alle Veranstaltungen